Im Rahmen der Übergabe des Bewilligungsbescheides trafen sich gestern Wirtschaftsminister Garrelt Duin, Kevelaers Bürgermeister Dr. Dominik Pichler und Wirtschaftsförderer Hans-Josef Bruns im Ministerium in Düsseldorf. Die Stadt Kevelaer hatte sich im Rahmen des Projektaufrufes „Erlebnis. NRW – Tourismuswirtschaft stärken“ bereits im letzten Jahr mit zwei Projektskizzen um Fördergelder in der aktuellen Förderperiode des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) beworben. Der Beitrag „Sole- und Pilgerpark“ war mit einer Fördersumme von gut 1,8 Mio. Euro als eines der größten Infrastrukturprojekte in NRW erfolgreich. „Das geplante Projekt auf der Hüls gliedert sich als zweites, touristisches Standbein für Kevelaer beispielhaft in die landesweite Strategie – den Masterplan Tourismus NRW ein. Wir sind sehr glücklich über diesen Erfolg“, so Dr. Dominik Pichler, Bürgermeister der Marien-Wallfahrtsstadt.

Wirtschaftsförderer Bruns ergänzt: „Ich freue mich sehr, dass unser eingereichtes Konzept die Jury überzeugen konnte. Unter dem Motto ‚Gesund an Leib und Seele‘ ergeben sich für unser Projekt starke Synergien zu unserer Wallfahrt, zu Gesundheitsthemen und zur Natur. Mit der offiziellen Bewilligung der Maßnahme kann es jetzt endlich losgehen.“ Am Standort Kevelaer soll der geplante neue Park die Aufenthaltsqualität für die Bürger, Besucher und Wallfahrer erhöhen und auch neue Impulse zur Ausweitung des spirituellen Tourismus am Niederrhein insgesamt geben. „Das Pilgern gehört zu den ältesten Tourismussegmenten überhaupt – und Kevelaer ist dafür ein sehr authentischer Standort. Diese Stärke der Stadt wollen wir unterstützen und durch ein moderneres Profil noch mehr Gäste für Kevelaer und den Niederrhein gewinnen“ , so Wirtschaftsminister Garrelt Duin im Rahmen der Übergabe.

Gemäß dem Leitmotto „Gesund an Leib und Seele“ wird eine Einrichtung mit Gradierwerk, Bibelgarten, Pfarrer-Kneipp-Garten und weiteren Modulen geschaffen. In einem Multifunktionsgebäude wird es einen Info-Bereich zum Pilgertourismus und zur Pilgertradition am Niederrhein geben. Ein Veranstaltungsraum ist als Raum der Stille, Meditationsraum, oder generell für Veranstaltungen nutzbar. Die attraktiven Grünflächen eignen sich hervorragend für alle Ziel- und Altersgruppen zur aktiven Betätigung. Im Rahmen des Projektes “Reisen für Alle“ wird bei der Realisierung des Projektes auf Barrierefreiheit größten Wert gelegt.