Kunst und Kultur gehen eine Symbiose ein

Beim Auftakt der diesjährigen Theater-Saison waren die Besucher die Ersten, die die neuen Kunstwerke an den Wänden des Konzert- und Bühnenhauses betrachten konnten. Die Bilder des sozialen Kunstprojektes „Auf der anderen Seite“ sind von insgesamt 27 Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren unter der Projektleitung von Tatjana van Went entstanden. Bei dem Gemeinschaftswerk der „KreaKids“ steht der Mensch im Mittelpunkt. Die andere Seite des Ichs, aber auch die der Mitmenschen, wurde von Kindern und Jugendlichen als großflächiges Porträt auf die Leinwand gebracht. Neun dieser Bilder haben nun an den Wänden des Konzert- und Bühnenhauses „eine Heimat auf Zeit“ gefunden – und so gehen in Kevelaers „guter Stube“ Kunst und Kultur eine Symbiose ein.

Das eigene Ich und das Ich des Gegenübers

Gerade die Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich und dem Ich des Gegenübers wurde mit der Unterstützung von Tatjana van Went durch die „KreaKids“ thematisiert. Jedes Bild wirkt für sich alleine aber auch im Kontext des Gesamtwerks. „Diese Bildpräsentation passt hervorragend ins Foyer des Konzert- und Bühnenhauses und nimmt den Gedanken der Begegnung unterschiedlichster Menschen und Charaktere auf“, sind sich die Verantwortlichen für Kultur beim Kevelaer Marketing sicher. „Wir laden Sie herzlich ein, bei den Kulturveranstaltungen der kommenden Wochen die Arbeiten der ‚KreaKids‘ auf sich wirken zu lassen“, so Bernd Pool, Leiter Stadtmarketing.

Hierzu haben die Besucher der „guten Stube“ Kevelaers insbesondere beim Musical „Evita“ am Montag, 10. Oktober, und beim Theaterstück „Ein tödliches Wochenende“ am Mittwoch, 26. Oktober, die Gelegenheit. Restkarten sind noch für beide Veranstaltungen im Vorverkauf beim Kevelaer Marketing im Erdgeschoss des Rathauses der Stadt Kevelaer, Peter-Plümpe-Platz 12, 47623 Kevelaer, Tel.-Nr.: 0 28 32 / 122-150 bis -153, oder an der Abendkasse erhältlich.

Bildunterschrift (KreaKids):
Die „KreaKids“ haben sich zusammen mit Projektleiterin Tatjana van Went ihre Werke im Konzert- und Bühnenhaus angeschaut, wo sie „eine Heimat auf Zeit“ gefunden haben.