Klare Worte fand Dr. Barbara Hendricks zum Neujahrsempfang beim Kevelaerer Unternehmen Schraven-Solar. Firmeninhaber Franz-Josef Schraven machte deutlich, dass der Eigenverbrauch selbstgenutzter Energien zukünftig Dreh- und Angelpunkt sein wird. „Auch die Nachtspeicherheizung wird eine Renaissance erleben“, so die Bundesministerin. Nach Abschluss des Pariser Abkommens wird die Umsetzung für jeden Einzelnen von uns eine echte Herausforderung, machte der Unternehmer klar und zeigte Wege auf, wie diese Ziele gemeinsam auch erreicht werden können. „Ein CO-2-neutraler Kreis Kleve innerhalb der nächsten 10 Jahre ist möglich und eigentlich unabdingbar.

Und wenn wir es schaffen, dann gibt es für die Anderen keine Ausrede mehr, es nicht auch zu tun. Schraven selbst wohnt seit 10 Jahren klimaneutral und hat in der Summe jährlich ca. 5.000 kWh mehr erzeugt als verbraucht. Mit der stufenweisen Reduzierung der Einspeisevergütung ist aber auch der Bau von PV-Anlagen stark zurückgegangen, stellte der Unternehmer fest, die Finanzierung über die Banken werde immer schwieriger.

In der Krise nahm Schraven die Chance wahr, die Zeit zu nutzen und sein Unternehmen breiter aufzustellen, indem er zusätzliche Arbeitsfelder erschloss und seine Mitarbeiter kontinuierlich weiter fortbildete. Dabei sind Blockheizkraftwerke und die neue Speichertechnik mehr und mehr in seinen Fokus gerückt. Was wir mit dem von uns entwickelten 3-Säulen-System BlEnSo erreicht haben, ist nicht nur, was die Effizienz und Wirtschaftlichkeit angeht, etwas Einmaliges.

Seit Januar ist sein neuestes Projekt abgeschlossen: Das unter Denkmalschutz stehende Mehrfamilienhaus auf der Basilikastraße 16 in Kevelaer hat sogar trotz fehlender Fassadendämmung die Energie-Effizienz-Klasse A+++ nach den strengen Vorschriften der EnEV erreicht. Einen Strombezugszähler gibt es in diesem Hause ebenfalls nicht mehr. Das ist wieder mal unverwechselbar Kevelaer!