Am 31. Oktober hat das Kunst Und Kultur (KUK) Atelier Kevelaer am Johannes-Stalenus-Platz 8 seine Türen geöffnet. Frederike (Fredda) Wouters und Roberto Carlos Trevino Rodriguez haben damit einen inspirierenden Arbeits-, Seminar- und Ausstellungsraum im Zentrum von Kevelaer geschaffen. Gruppenworkshops zur Airbrush-Malerei und Pastellmalerei sollen kreative Anreize geben und motivieren, sich mit Kunst zu beschäftigen und sich weiterzuentwickeln. Kevelaer Marketing freut sich über das neue Angebot in der Stadt, das den Galerien-Standort Kevelaer stärkt und kreative Impulse setzt. Die Eröffnungsausstellung zeigt das breite Wirkungsspektrum der beiden Künstler. „KUK Spektrum“ umfasst eine Fotodokumentation zur 3D Straßenmalereiarbeiten. Die Videopräsen-tation „3D-Straßenmalerei – Populäre Kuns- terlebnisse im urbanen und virtuellen Raum“ erklärt die Technik und die verschiedenen neuen Wirkungsfelder der 3D-Straßenmalerei und stellt einige von Wouters Eventprojekten vor. Für die ausgestellte Bilderserie „Historias Communes – Gewöhnliche Geschichten“ porträtiert  Rodriguez Menschen aus seinem persönlichen Umfeld in Monterrey Mexiko und erzählt gleichzeitig deren Lebensgeschichten, die auf einer Infotafel neben den Portraits ausgestellt ist.

Die Künstler
Frederike Wouters, 1986 in Aachen geboren, wuchs in Kevelaer-Winnekendonk auf. 2001 fertigte sie in Hameln bei einem Pflastermalwettbewerb ihre erste Straßenmalerei an.  Nach dem Abitur 2005 absolvierte sie eine Ausbildung zur Pferdewirtin und arbeitete 2008 auf einer Wild- und Gästefarm in Namibia. Darauf folgte ein Marketing Studium in den Niederlanden und Spanien. Die Straßenmalerei finanzierte ihr Studium. In den letzten beiden Studienjahren stieg die Nachfrage nach 3D-Straßenmalerei und somit nach Wouters Kunst. 2012 machte sie sich mit dem Unternehmen FreddArt Streetpainting selbstständig. Seitdem ist sie als freischaffende Künstlerin im In- und Ausland aktiv, gewann zahlreiche Preise auf internationalen Straßenmalwettbewerben und organisiert Streetartprojekte.
Roberto Carlos Treviño Rodriguez, geb. am 12. März 1980 in Monterrey Mexiko, ist ein autodidaktischer frei schaffender Künstler. Er studierte von 1995 – 1999 Elektronik und arbeitete in einer Stahlfabrik. Im Jahr 2000 begann er ein Grafikdesign Studium, das er 2001 aus finanziellen Gründen abbrach. Er entwickelte fortlaufend seine kreativen Fähigkeiten weiter und verdiente seinen Lebensunterhalt mit grafischen Arbeiten, Zeichnungen, Malerei und Unterrichten. Seine Erfolge in der Straßenmalerei ließen Roberto nach Europa und in die USA reisen, um auf Einladung an verschiedenen Streetart-Events teilzunehmen.  Seit 2010 ist er Teil des „ART Project“ – ein Kollektiv aus Künstlern aus Monterrey. Seine meist großformatigen Öl- und Airbrush-Gemälde zeigen seinen persönlichen Stil: Eine Mischung aus Hyperrealismus und Pop Art.

 

Die Vision des KUK
„Das KUK soll auch ein Treffpunkt sein für so manchen gemütlichen Tag oder Abend mit Freunden und Bekannten. Mit Menschen zusammen sein, sich unterhalten oder gemeinsam Musik machen – solche Treffen sollen ganz spontan entstehen – im Anschluss an einen Workshop oder an einem beliebigen Wochenende,“ so die beiden Künstler zu ihrer Galerien-Idee.  Über die Internet Seite www.kuk-atelier.de und die sozialen Medien werden die Künstler hierzu spontan aufrufen und einladen.
Fredda Wouters betonte es bei der Eröffnung noch mal: „Es ist alles offen und frei gestaltbar – wir lassen uns darauf ein und hoffen durch unsere Arbeit etwas für den Kunst- und Kultursektor hier in Kevelaer tun zu können, denn Kunst, Kultur und Kreativität tun einer Stadt und ihren Bewohnern gut.“