Ende Juni hatten die Bezirksregierung Arnsberg mit den Landesverbänden Rheinland und Westfalen des Deutschen Jugendherbergswerkes eine Rahmenvereinbarung über die Nutzung von einzelnen Jugendherbergen für die Unterbringung von Asylbewerbern im Zeitraum vom 1. Oktober 2015 bis zum 31. Januar 2016 geschlossen.
Angesichts der sich schon im Juni abzeichnenden und in den letzten Tagen und Wochen nochmals zugespitzten Zugangssituation bestätigt sich die Notwendigkeit dieser Planung.

Von den Planungen sind die Jugendherbergen in den Städten Finnentrop, Meinerzhagen, Lünen, Solingen-Burg, Lindlar sowie Wuppertal betroffen. Auch die ursprünglich zunächst für eine optionale Nutzung vorgesehenen Jugendherbergen in Dorsten, Breckerfeld (Glörsee), Höxter, Horn-Bad Meinberg, Kevelaer, Hellenthal, Wipperfürth werden nun direkt ab dem 1. Oktober belegt.
Die Stadt Kevelaer wird daher ab dem 1.Oktober 2015 ca. 150 zusätzliche Flüchtlinge in der Jugendherberge auf Schravelen aufnehmen. Der Betrieb dieser Notunterkunft wird durch das Land NRW erfolgen. In der Einrichtung werden während des Vertragszeitraums verschiedene Akteure tätig sein: Personal der Jugendherbergsverbände, Betreuungsverbände, Sicherheitsdienste und Mitarbeiter der Bezirksregierung. Die Stadt Kevelaer geht zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass die Jugendherberge ab dem 01.Februar 2016 wieder ihrem eigentlichen Zweck zur Verfügung gestellt werden kann.