Carola Reichenbach und Festspieloper Prag präsentieren:
Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart
Mozarts Meisterwerk entfaltet sein Temperament unter freiem Himmel!
– Mit hochkarätigen deutschen Gastsolisten –

Goch – Im Stadtpark – Sonntag, 30.08.2015– 20 Uhr

Mozarts genialer Publikumsrenner mit der berühmten Koloratur-Arie der Königin der Nacht unter freiem Himmel begeistert bisher hunderttausende von Zuschauern. Der Besucher wird von Beginn an durch die farbenprächtige Kostüme, die phantasievolle Inszenierung und die wunderschönen Stimmen der hochkarätigen deutschen Gastsolisten in den Bann gezogen. Es erwartet den Klassik-Besucher mit Mozarts Zauberflöte eine der größten Opern der deutschen Musikgeschichte und zugleich ein mystisches Open Air-Spektakel.

Man muss Die Zauberflöte, das beliebteste Meisterwerk von Wolfgang Amadeus Mozart, einmal unter freien Sternenhimmel gesehen haben. Das Publikum wird in eine einzigartige Welt aus Märchen und Volkstheater, aus großer Oper und kleinem Singspiel, aus Freimaurerphilosophie und Bürgermoral entführt. Volkstümliche Lieder Papagenos und Papagenas wechseln sich mit der Koloraturdramatik der Königin der Nacht, mit gefühlvollen Duetten Taminos und Paminas sowie großartigen Chorälen und mystischen Priesterchören ab.

Open Air-Produktionen bedeuten für jedes Opernensemble eine besondere künstlerische Herausforderung. Hier gilt es Aufführung und Ambiente der Spielstätte zu einem unvergesslichen Opernspektakel zu vereinen. Sänger, Orchester, Regie und Technik müssen sich bei jeder Spielstätte neu auf die atmosphärischen und akustischen Gegebenheiten einstellen. Dies ist der Prager Kammeroper, seit Jahren ein gern gesehener Gast auf vielen europäischen Bühnen, bei ihren bisherigen Sommer Open Air-Aufführungen hervorragend gelungen.

Mit der Zauberflöte hat Mozart den Prototyp der deutschen Oper geschaffen. Es gibt kaum ein Opernkunstwerk, dem es in ähnlicher Weise gelungen wäre, aus der Vielfalt der stilistischen Elemente eine derart organische Einheit zu schaffen.

Der Wiener Theaterdirektor Emanuel Schikaneder – wie auch Mozart ein Mitglied der Freimaurerloge – schrieb den Text der Oper, die er bei Mozart in Auftrag gab. Als sogenannte Volksoper ist sie in deutscher Sprache verfasst und zielt dem humanistischen Bildungsideal der Aufklärung gemäß auf die sittliche Läuterung und Erziehung des Menschengeschlechts.
Mozart und Schikaneder vereinen in diesem außergewöhnlichen Kunstwerk das Mysterienspiel und die Tradition der Wiener Zauberstücke, mit der Erinnerung an ägyptische und vorderasiatische Weisheit. Diesen phantastischen Vorstellungen, dem dramatischem Pathos und dem Wechselspiel zwischen Heiterkeit und Erhabenheit liegt zudem ein symbolisches Zahlensystem zugrunde, welches auf den drei Grundprinzipien der Schöpfung basiert. ‚Es siegte die Stärke und krönet zum Lohn, die Schönheit und Weisheit mit ewiger Kron‘. Mit diesen letzten Zeilen ist das Programm des Werks bezeichnet, ein Prinzip das ohne Ansehen der Stellung, Hautfarbe oder Herkunft, Gültigkeit für jeden Menschen haben sollte.

1. Akt: Der junge Prinz Tamino wird von einer Schlange verfolgt bis er vor dem Tempel erschöpft zusammenbricht. Als Tamino erwacht ist die Schlange tot und er sieht den seltsamen Vogelfänger Papageno vorbeikommen. Die Königin der Nacht erscheint. Tamino wird von ihr ausgesandt, um ihre Tochter Pamina zu retten, die vom Fürsten Sarastro entführt wurde. Der Vogelfänger Papageno wird ihm zur Seite gestellt. Tamino erhält eine Zauberflöte, Papageno ein magisches Glockenspiel. Sie brechen auf, um Pamina zu befreien. Papageno findet Pamina in Sarastros Reich und berichtet ihr, dass der verliebte Tamino zu ihrer Rettung aufgebrochen ist. Sie wollen fliehen, um Tamino entgegenzueilen, treffen dabei jedoch auf Sarastro. Derweil erreicht Tamino Sarastros Weisheitstempel, wo er erfährt, dass Sarastro nur gute Absichten verfolgt. Tamino gerät in die Hände des Oberaufsehers Monostatos, der ihn als Gefangenen zu Sarastro bringt. Monostatos wird bestraft, Tamino und Papageno werden in den Prüfungstempel geführt und von Pamina getrennt.

2. Akt: Sarastro wünscht, dass Tamino als Priester des Weisheitstempels geweiht wird. Sarastro erklärt, dass er Pamina entführt habe, um sie vor der bösen Königin der Nacht zu bewahren, die auch den Tempel zerstören wolle. Tamino und Pamina seien für einander bestimmt, und auch für Papageno gebe es eine Papagena. Sie müssten zuvor jedoch drei Prüfungen bestehen. Tamino und der zaghafte Papageno unterziehen sich den Prüfungen, Papageno versagt jedoch schon zu Beginn und darf Tamino nicht weiter begleiten. Pamina darf Tamino nun begleiten, mit Hilfe der Zauberflöte bestehen sie die letzten beiden Prüfungen. Der verzweifelte Papageno wird durch sein magisches Glockenspiel mit Papagena vereint. Die Königin der Nacht versucht einen Überfall auf den Tempel, sie wird dabei jedoch mit Monostatos und ihren anderen Verbündeten vernichtet. Tamino und Pamina werden durch Sarastro in den Kreis der Eingeweihten aufgenommen.

Wolfgang Amadeus Mozart – Die Person: Wolgang Amadeus Mozart wurde am 27. Januar 1756 als siebtes Kind des Hofmusikers Leopold Mozart und seiner Frau Anna Pertl geboren. Von seinen sechs Geschwistern blieb nur Maria Anna, die selbst eine begabte Musikerin war, am Leben. Schon sehr früh zeigten sich Mozarts musikalische Anlagen. Als Vierjähriger konnte er bereits Noten schreiben und Violine spielen, ohne es je erlernt zu haben. Zwei Jahre später schrieb Mozart Menuette und Sonaten für Klavier und Violine. 1762 wurde Mozart bei Hof in Wien vorgestellt. In den nächsten Jahren reiste Leopold Mozart mit seinem Sohn durch Deutschland und Europa. Diese Reisen waren für die künstlerische und charakterliche Entwicklung Mozarts von großem Nutzen. Mozart wurde 1771 als Kapellmeister beim Erzbischof in Salzburg angestellt. Auf einer Reise nach Paris verstarb Mozarts Mutter. Das Verhältnis zwischen dem Erzbischof und Mozart verschlechterte sich danach zusehends und 1781 kam es endgültig zum Bruch zwischen beiden. Daraufhin ging Mozart nach Wien und heiratet Constanze Weber entgegen dem Willen seines Vaters. Trotz Unterstützung von Kaiser Joseph II. und seinem Freund Joseph Haydn geriet Mozart in eine wirtschaftliche und psychische Not. Seiner Frau fiel es schwer mit dem schwer verdienten Geld von Kompositionen und aus Musikstunden umzugehen. Seine Opern Die Hochzeit des Figaro und Don Giovanni waren erfolgreich, aber mit seiner Karriere ging es bergab. Nach dem Tod von Kaiser Joseph II. interessierte sich keiner mehr für Mozarts Kompositionen. Durch seine Verbindungen zur Freimaurerloge lernte er Emanuel Schikaneder kennen. Am 30. September 1791 erfolgte die Uraufführung der Oper Die Zauberflöte. Darauf folgten aus Prag neue Aufträge für Mozart. Doch Mozart war erschöpft. Wolfgang Amadeus Mozart verstarb zwei Monate nach Urraufführung der Zauberflöte im Alter von 35 Jahren.

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http://presse.paulis.de/die-zauberfl-te-klassik-open-air-2015.html