Gesunder Menschverstand und ein Händchen für junge Menschen in Not sind schon die halbe Miete!
Das Jugendamt der Stadt Kevelaer sucht Angebote zur unmittelbaren und kurzfristigen Unterbringung von jungen Menschen.
Durch eine plötzlich entstehende Notsituation kommt es immer wieder vor, dass MitarbeiterInnen des Jugendamtes spontan eine Möglichkeit organisieren müssen, um einem Minderjährigen ein Dach über den Kopf zu verschaffen.

Gründe hierfür gibt es viele. Sie reichen von Kindern, deren Eltern aufgrund einer plötzlichen Erkrankung ausfallen bis hin zu fast schon volljährigen jungen Menschen, die aufgrund einer akuten Gefährdung, Vernachlässigung oder Mißhandlung in Obhut genommen werden müssen.
Somit werden dringend Familien oder Einzelpersonen gesucht, die die Funktion einer ‚Familiären Bereitschaftsbetreuung‘ wahrnehmen können.
Neben der Zurverfügungstellung eines geeigneten Schlafplatzes ist die Belastbarkeit der Pflegefamilie/-person erste Voraussetzung für die Aufnahme eines jungen Menschen, der sich mitunter in einem aus einer akuten Not-/Konfliktsituation herrührenden Gefühlswirrwar befindet.
Erfahrungen mit Kindern sind darüberhinaus ebenso vonnöten wie Einfühlungsvermögen, Offenheit und Flexibilität: schließlich kann eine Aufnahme grundsätzlich zu jeder Tages-, selten sogar zur Nachtzeit, erfolgen.
Hauptaufgabe der Bereitschaftspflegestelle ist die zeitlich begrenzte Erfüllung von unmittelbaren Bedürfnissen wie, Schutz und Sicherheit, Verpflegung und Schlafplatz.
Das Jugendamt überprüft die Eignung der Bewerberfamilien und begleitet den Aufenthalt des jungen Menschen in einer Bereitschaftspflegestelle engmaschig. Auf der Basis eines schriftlichen Vertrages wird ein erhöhtes Pflegegeld für die Dauer der Aufnahme eines Kindes gewährt.
Wer Interesse, Platz und Zeit für diese Aufgabe hat, erhält weitere Informationen durch Frau Pauli-Heijnen unter der Telefonnummer 02832-122606 beim Jugendamt der Stadt Kevelaer.