Nach dem Jubiläumsjahr der Kevelaerer Basilika, die im vergangenen Jahr ihren 150. Geburtstag feiern durfte, stehen nun zwei Jahre der intensiven Vorbereitung des nächsten Jubiläums an.
Die Feierlichkeiten zum Jubiläum „375 Jahre Kevelaer-Wallfahrt“ 2017 nehmen so langsam erste Konturen an, denn immerhin gibt es schon einen Termin für den Hauptfesttag des Jubiläumsjahres.
Am Pfingstsamstag, 3. Juni 2017, wird die Marienstadt ganz im Zeichen des Jubiläums stehen. Jeder, der sich mit dem Gnadenort verbunden fühlt, sollte sich diesen Termin bereits heute reservieren.

Ein besonderer Akzent im Jubiläumsjahr wird sicher die enge, geschichtliche Verbundenheit der drei Marienwallfahrtsorte Scherpenheuvel/Belgien, Luxemburg und Kevelaer sein.
Die Gründung der Luxemburg-Wallfahrt ist sicher eng mit Scherpenheuvel verbunden. Das Kevelaerer Gnadenbild stammt bekanntlich aus Luxemburg,
die ersten Kevelaerer Wallfahrtsseelsorger waren Oratorianerpatres aus Scherpenheuvel. Nicht selten wird daher bei den drei Marienwallfahrtsorten das Bild von einer Großmutter-Mutter-Tochter-Verbindung bemüht.

Um gerade auch diesen Akzent besonders zu betonen, hat sich bereits vor einigen Monaten ein Vorbereitungskreis mit Vertretern der drei Städte gegründet. Da kam vor einigen Wochen die Meldung, dass es in Luxemburg künftig eine „Rue Kevelaer“ geben wird, gerade recht. Noch wird an der neuen Straße in der europäischen Metropole kräftig gebaut, so dass es mit der offiziellen „Taufe“ noch eine Weile dauern wird.
Das Jubiläum der Kevelaer-Wallfahrt spielte natürlich auch eine Rolle beim jüngsten Rom-Besuch einer kleinen Kevelaer-Delegation.
Der Rektor der Kevelaer-Wallfahrt, Domkapitular Rolf Lohmann, und Dr. Rainer Killich für das Wallfahrtsbüro sowie Bernd Pool für die Stadt Kevelaer hatten die Möglichkeit, einen Brief des Bischofs von Münster, Dr. Felix Genn, dem Heiligen Vater persönlich zu überreichen. Papst Franziskus nahm sich im Rahmen der Generalaudienz einige Minuten Zeit, um sich von den Kevelaerer Gästen über das Jubiläum 2017 informieren zu lassen. Auch der deutsche Kurienbischof Josef Clemens, der schon mehrfach zu Besuch in Kevelaer gewesen ist, zeigte bei einem gemeinsamen Mittagessen mit der Kevelaerer Delegation großes Interesse an den ersten Planungen des großen Wallfahrtsjubiläums.