Der Kreuzweg in Kevelaer ist ein wichtiger Ort des Glaubens in der Marienstadt. Neben den Pilgern, die sich betend an den Weg Jesu Christi nach Golgotha hinaus erinnern, sind es die Besucher des Friedhofs, die die Gräber ihrer Angehörigen aufsuchen., für die der Kreuzweg eine spirituelle Bedeutung hat. Viele Menschen suchen hier Stille und Einkehr. Im Betrachten des Kreuzwegs Jesu finden sie Trost, Ermutigung und Halt.

Die Kevelaerer Stadtarchivarin Dorothee Flemming-Lühr hat sich in den vergangenen Monaten intensiv mit der Geschichte des Kevelaerer Kreuzwegs befasst und unter dem Titel „Die Geschichte des Kreuzwegs in Kevelaer – eine überregional bedeutende Anlage“ erstmals eine Dokumentation über diesen wichtigen Kevelaerer Ort vorgelegt.
„Es ist so wichtig, dass wir diesen geistlichen Ort erhalten, pflegen, aufsuchen und respektieren“, findet der Rektor der Kevelaer-Wallfahrt, Domkapitular Rolf Lohmann. „Wir können hier Ruhe finden, den Weg unserer Erlösung betrachten und Trost erfahren“, so Lohmann weiter. Für die Menschen sei es wichtig, Trost zu empfangen und Trost zu spenden. „Im Betrachten des Kreuzwegs wird uns das neu bewusst“, meint der Rektor der Wallfahrt. „Ich danke der Autorin und allen, die an der Realisierung der Dokumentation mitgewirkt haben“, so Rolf Lohmann. Das vorliegende Buch mache mit der Geschichte des Kreuzwegs, der eng mit dem Glauben der Menschen verbunden sei, vertraut. „Durch das Eintauchen in die Geschichte des Kevelaerer Kreuzwegs möge dieser Glaube immer neu Nahrung finden“, hofft der Rektor der Wallfahrt.