In der Kevelaerer Pfarr- und Wallfahrtsgemeinde St. Marien wird es in diesem Jahr mehrfach die Gelegenheit geben, einzeln gesegnet zu werden. Mit dieser Idee kommen die Geistlichen des Wallfahrtsortes dem tiefen Bedürfnis vieler Menschen entgegen, die Nähe und Zuwendung Gottes tiefer erleben zu können. „Wir kennen dieses Phänomen etwa beim Blasiussegen, der vielen als achtes Sakrament gilt“, berichtet Domkapitular Rolf Lohmann.

„Wenn der Priester oder Diakon uns die Hand auflegt, dann dürfen wir uns an die biblischen Erzählungen von der Kindersegnung oder an die vielen Heilungsberichte erinnert fühlen“, erklärt der Pastor weiter. Diese Erfahrung sollen die Pilger und Beter jetzt verstärkt in der Marienstadt machen, und zwar an den großen Marienfesttagen. Im Anschluss an die Pilgerpredigt, die um 15 Uhr in der Basilika beginnt, werden die Priester und Diakone von St. Marien bereit stehen, um den Gläubigen die Hände aufzulegen und sie auf die Fürsprache der Gottesmutter zu segnen. Folgende Termine sind vorerst dafür in diesem Pilgerjahr vorgesehen: