Puppengalerie Jungfer verkaufte Buch über Käthe-Kruse-Puppen

„Für Puppen gibt es keine Altersbegrenzung“ weiß Dieter Jungfer von der Puppengalerie in Kevelaer. Das gilt auch für Bücher über Puppen – genauer gesagt über das Buch der Lebensgeschichte der „Käthe Kruse Puppe von 1905 bis heute – Die Hand geht zum Herzen“. So betitelte das Ehepaar Uerlichs-Berenz sein Werk. Das Kölner Ehepaar hatte eines der Buchexemplare an die Eheleute Jungfer verschenkt und diese schlugen vor, das Buch einem größeren Kreis der Käthe Kruse-Liebhaber zugänglich zu machen. Bald konnten Interessierte die Bücher in Kevelaers Puppengalerie erwerben. Der Erlös aus dem Buchverkauf wird jetzt der Kevelaerer integrativen Kindertageseinrichtung Sternschnuppe für neue Anschaffungen gespendet.

„Jedes Kind ist ein Geschenk!“

„Jedes Kind ist ein Geschenk!“ – dies erlebte und erfuhr Käthe Kruse (1883-1968) im Zusammensein mit ihren sieben Kindern. Dies ist auch das Motto, nach dem der Empfänger der Spende ausgewählt wurde. „Wir haben uns für die integrative Kindertageseinrichtung Sternschnuppe entschieden, weil wir fest davon überzeugt sind, dass das Zusammensein und das Miteinander von Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen in unserer Zeit wichtiger denn je ist“, so Frau Uerlichs-Berenz. Das Spenderehepaar gehört mit seiner Verbundenheit zu Kevelaer zu den vielen Puppenliebhabern, die das Angebot und Engagement der Puppengalerie Kevelaer zu schätzen wissen. Kevelaer ist für sie mit ihrem Hobby auf das Engste verbunden. Die Verbundenheit wissen auch die Verantwortlichen des Stadtmarketing Kevelaer sehr zu schätzen. „Wir freuen uns für die Kinder des Kindergartens Sternschnuppe und danken den Eheleuten Uerlichs-Berenz und Jungfer für ihren Einsatz im Interesse des Standortes“, so Bernd Pool, Leiter des Stadtmarketing Kevelaer.

Podestlandschaft und Hängematte

Die Leiterin des Kindergartens Sternschnuppe, Frau Petra Burkert-Hendricks, kann sich nun gemeinsam mit Ihren Schützlingen und Mitarbeiterinnen über eine Podestlandschaft und über eine Hängematte freuen. Ihr Dank gilt den Verfassern des Buches, dem Ehepaar Uerlichs-Berens, Herrn und Frau Jungfer, die das Buch „weitergaben“, und den Menschen, die das Buch kauften.